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08
20:00

La Voce Strumentale, soirée baroque

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Description Description Beschreibung

 

Die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts ist eine atemberaubend reichhaltige Zeit. Für einige Komponisten ist es eine Apotheose des Barocks, aber es ist auch die Zeit, in der neuartige Stile und Sensibilitäten entstehen. In Potsdam zum Beispiel führt Friedrich II. von Preussen Musiker zusammen, die eine «galante» Ästhetik entwickeln, basierend auf einer gewissen Einfachheit der Mittel, grosser harmonischer Klarheit und einem Streben nach Eleganz. Die Ziele sind klarer, befreit von schmückenden Kunstgriffen und weniger mythologisch gestaltet. Und schon tauchen die Lichter auf! Graun, Hasse und Porpora gehören zu dieser Kategorie von Musikern und alle arbeiteten sie unweit von Potsdam. Aktiv in der Welt der Oper schaffen sie es, das italienische Modell zum Leuchten zu bringen und verzichten auf die grossen Gestaltungsformen. Im Gegensatz zu einigen ihrer Vorgänger bevorzugen sie einfache und klare Formen, die einen unmittelbaren Zugang zur Musik ermöglichen – eine direkte Theatralik, angereichert von ihrer profunden Vorliebe für Virtuosität und ihrer Beziehung für das Spektakuläre.

 

Händel und Telemann sind stärker an die Musik ihrer jüngeren Vergangenheit und an die beeindruckend synthetische Denkweise gebunden. Sie bieten ihrer Hörerschaft eine konzentriertere, kompaktere Musik an. Diese ist auf den ersten Blick weniger schmeichelhaft, entpuppt sie sich jedoch als absolut reichhaltig mit einer äusserst meisterhaften Handschrift. Jeder kommt auf seine Rechnung – und «Vielseitigkeit» könnte sich als Kernbegriff dieses Abends erweisen – ein Abend in den Farben eines ausklingenden Barocks.

Programme Program Programm

Oeuvres de  /  C.H. Graun, G.F. Haendel, J.A. Hasse, N. Porpora, G.P. Telemann, A. Vivaldi

Artistes Artists Künstler

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